Literatur

Jacek Dehnel - Saturn. Schwarze Bilder der Familie Goya


Er gilt als Star der jungen polnischen Literatur: Jacek Dehnel – 1980 in Gdansk geborener Lyriker, Prosaist, Übersetzer und Maler. Im Rahmen des Writer in Residence-Programmes von Bundeskanzleramt und KulturKontakt Austria ist Dehnel im November und Dezember zu Gast in Wien.
In seinem „wunderbaren europäischen Künstlerroman“ (Süddeutsche Zeitung) Saturn. Schwarze Bilder der Familie Goya, vergangenen Herbst in der Übersetzung von Renate Schmidgall im Hanser Verlag erschienen, entwirft Dehnel ein „brillantes Psychogramm der spanischen Malerfamilie“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Im Zentrum steht Javier, der einzige Sohn des berühmten Malers Francisco Goya, der sich gegen seinen übermächtigen und tyrannischen Vater behaupten muss. Dehnels Psychogramm dieser Vater-Sohn-Beziehung liefert zugleich eine literarische Deutung von Goyas Pinturas negras – eine zwischen 1819 und 1823 entstandene, rätselhafte Bildserie aus Goyas Spätwerk, dessen bekanntestes Saturn, seinen Sohn verschlingend darstellt.

Lesung: Jacek Dehnel (in polnischer Sprache)
Lesung der deutschen Übersetzung: Helmut Bohatsch
Im Anschluss an die Lesung führt der Autor und Übersetzer Martin Pollack ein Gespräch mit Jacek Dehnel.


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