World Music

Iyeoka


Rachid Taha (aus Alerien) ist Kult. Seit fast 30 Jahren verbindet er gekonnt arabische Rhythmen und Melodien, Techno, Punk, Rock und Raï. Sie hat eine Stimme, so mächtig wie Nina Simone, ein Timbre wie Amy Winehouse, den Gerechtigkeitssinn wie Tracy Chapman und eine eigene Poesie wie Bob Dylan: die nigerianisch-amerikanische Sängerin Iyeoka Okoawo.

Die Welt ist sich einig: Iyeoka ist die nächste ganz grosse Frauenstimme. Die untrüglichen Anzeichen: Millionen Views auf YouTube, Vergleiche mit Sade oder Amy Winehouse und haufenweise Auszeichnungen.
«Respektiert mich!»: Das bedeutet Iyeoka in der Sprache der Esan aus dem nigerianischen Bundesstaat Edo. Von dort stammen Iyeokas Eltern. Sie selbst kam in Boston, Massachusetts, zur Welt – und kann sich zurzeit nicht über mangelnden Respekt beklagen: Die nigerianisch-amerikanische Musikerin und Dichterin ist die Überfliegerin der Stunde. Aus allen Ecken der Welt fliegen ihr die Komplimente zu. In ihrer Musik vereint sie die samtigen Passagen einer Sade, aber auch den rumpligen Soul einer Amy Winehouse – dazu gibt es Funk, Hip-Hop, eine Prise Motown und eine Menge Eleganz.
Ihre musikalische Karriere startete die einstige Apothekerin als Frontfrau des Musikerkollektivs Iyeoka & The Rock by Funk Tribe. 2004 gab sie ihr erstes Soloalbum mit Songs und Gedichten heraus, 2007 folgte das zweite und 2008 nahm Iyeoka ein Livealbum in Hawaii auf. Dazwischen lieh die TED-Stipendiatin immer wieder anderen Künstlern und Projekten ihre Stimme. So ist sie etwa auf der U2-Tribute-Compilation «In the Name of Love: Africa celebrates U2» zu hören, neben hochdekorierten Musikerinnen und Musikern wie Angélique Kidjo, Les Nubians und vielen weiteren.
Im November 2010 gab Iyeoka ihr viertes Album «Say Yes» mit neun Songs und zwei Gedichten heraus. Noch vor der Veröffentlichung wurde der Song «The Yellow Brick Road Song» in der populären HBO-Serie «How to make it in America» verwendet, inzwischen ist er der Titelsong der USA-Network-Show «Fairly Legal». Das Video zum Song «Simply Falling» hat sich im Internet wie ein Lauffeuer verbreitet. Über ZWANZIG Millionen Views hat der Clip auf YouTube bereits generiert. Die glamouröse Soulballade weckt Assoziationen an die elegante Opulenz alter James-Bond-Filme.

Iyeoka setzt nicht auf laute Effekte, sondern ganz einfach auf die beeindruckende Kraft ihrer Stimme. «Say Yes» wirkt, als hätte man Sade weitergedacht, ihren Sound in eine kühlere, technizistischere Zeit teleportiert. Ganz leicht «over the top», dazu aber stets ein Augenzwinkern. Iyeoka wird Europa im Sturm erobern!


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