Tanz

Ivo Dimchev - Operville


Was für eine Vorstellung: Mit Tränen der Rührung in den Augen blicken Maria Callas, Luciano Pavarotti und Marcel Prawy ins Diesseits zu Ivo Dimchev, der die Kunst der Oper in ein Elysium hebt, von dessen Existenz selbst Anna Netrebko noch nichts weiß.

Diese Insel der Seligen liegt gar nicht weit vom Eingang zur Unterwelt und heißt Operville. Dort singen Plamena Girginova, Nikolay Voynov und der abgründige Choreograf höchstselbst in ungewöhnlichen körperlichen Positionen. Das wird zum unvergleichlichen Erlebnis, denn Dimchevs Phantome der Oper tanzen nach seiner aberwitzigen Theater- und Musikauffassung. Trotz minimalistischem Ambiente lassen zwei männliche und eine weibliche Stimme die Bühne geradezu schmelzen. In diesen Ohren- und Augenrausch mischen sich das Knurren eines Raubtiers und ein manisches Headbanging.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min


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