Theater

Ivanov


Ivanov ist Tschechows erstes großes Drama. Nachdem die Premiere einen Skandal auslöste schrieb er die Komödie in eine Tragödie um. Ingo Kerkhof wird in Linz die ursprüngliche Fassung inszenieren.

Noch vor einem Jahr strotzte Ivanov nur so vor Lebenslust und Begeisterungsfähigkeit. Doch jetzt, ohne dass er einen Auslöser benennen könnte, ist ihm seine Energie und mit ihr auch ein Lebenssinn abhanden gekommen. Er ist ausgebrannt, fühlt nichts mehr, auch die Liebe zu seiner Frau Anna ist erloschen. Dabei hat sie ihm ein großes Opfer gebracht: Seinetwegen konvertierte sie zum Christentum und wurde daraufhin von ihren Eltern verstoßen.

Vor ihrer Liebe flieht er so oft wie möglich auf die geselligen Abende der Lebedews. Dort sind alle der Meinung, dass er es eh nur auf das Geld der vormals reichen Jüdin Anna abgesehen hatte. Sascha, die junge Tochter der Lebedews aber ist verliebt und der Überzeugung, genug Energie für Ivanovs Rückholung ins Leben zu haben.

„Ivanov ist erschöpft, er begreift sich selbst nicht, aber das Leben stellt Fragen, und ob er will oder nicht, er muss die Fragen lösen“ (Anton Tschechow)

Leitung:

Inszenierung Ingo Kerkhof
Bühne Florian Parbs
Kostüme Inge Medert
Musik Nebojša Krulanović
Dramaturgie Kathrin Bieligk

Besetzung:
Nikolaj Alexejevitsch Ivanov - Lutz Zeidler
Anna Petrovna / Sascha - Katharina Vötter
Matvej Semjonovitsch Schabelskij - Sven-Christian Habich
Pavel Kirillytsch Lebedev - Stefan Matousch
Sinaida Savischna - Katharina Hofmann
Jevgenij Konstantinovitsch Lvov - Manuel Klein
Marfa Jegorovna Babakina - Angela Waidmann
Dmitrij Nikitytsch Kosych / Dudkin - Georg Bonn
Michail Michajlovitsch Borkin - Vasilij Sotke


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