Klassik

Isabelle Faust, Violine und Alexander Melnikov, Klavier


„Ihr Klang besitzt Leidenschaft, Biss und Hochspannung, aber auch eine entwaffnende Wärme und Süße, welche die innere Lyrik der Musik enthüllen können“: So schwärmte einmal die New York Times über die außergewöhnliche Violinistin Isabelle Faust. Mit Alexander Melnikov bildet „Deutschlands klügste Geigerin“ (Der Tagesspiegel) seit Jahren ein famoses Duo, wurden dem russischen Pianisten doch schon „subtilste Anschlagskunst, absolute technische Beherrschung“ und „vollkommene intellektuelle Durchdringung“ (kulturradio rbb) bescheinigt: die besten Voraussetzungen also für ein ebenso spontanes wie durchdachtes Musizieren zu zweit. In diesem Programm mit Werken für Klavier und Violine – so die durchaus hierarchisch verstandene Reihung in klassischer Zeit – beweisen die beiden ihre Passion für die intrikat-virtuosen Dialoge, herben Auseinandersetzungen und auch einträchtig erblühenden Kantilenen, die Haydn, Mozart und Beethoven für diese Besetzung geschaffen haben.

Neben besonderen Werken sind auch besondere Instrumente zu hören: Isabelle Faust spielt die „Dornröschen“-Stradivari von 1704, Alexander Melnikov den Müller-Hammerflügel der Sammlung der Privatstiftung Esterházy von 1803/1804.


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