Literatur

Isabella Straub - Das Fest des Windrades


Isabella Straub gelingt in ihrem jüngsten Buch ein grandioses Stück Literatur – alles ist doppelbödig, nichts bleibt so, wie es scheint, sodass man sich bisweilen in einem surrealen Film wähnt.

Greta, eine Managerin aus Wien, ist mit dem Zug auf dem Weg zu einer Messe in Italien, freut sich auf das Luxushotel, die Meetings mit Geschäftspartnern und auf die erhoffte Beförderung in ihrer Firma. Greta ist knallhart, ehrgeizig und glaubt in ihrer Überheblichkeit, das Leben und die Liebe fest im Griff zu haben – bis ihr Zug in the middle of nowhere beim Ort Oed T.G. (am Tiefen Graben) liegen bleibt. Dort, in Oed, trifft sie in der Folge auf ebenso schräge wie liebenswerte Personen, darunter der ehemalige Philosophiestudent und jetzige Taxifahrer Jurek, ein ehemaliger Ministerialrat, eine esoterische Physiotherapeutin, eine patente Barbesitzerin – auf Menschen also, für die Greta bislang nur Verachtung übrig gehabt hat und in deren Mitte sie sich im wahrsten Sinn des Wortes wieder findet. Und bleibt ...

Isabella Straub gelingt in ihrem jüngsten Buch ein grandioses Stück Literatur – alles ist doppelbödig, nichts bleibt so, wie es scheint, sodass man sich bisweilen in einem surrealen Film wähnt. „Raffinesse und treffsicherer Humor werden ihr attestiert, man überschlägt sich mit Adjektiven wie eloquent, leichtfüßig, originell, grotesk, anspruchsvoll, empfehlenswert oder bereichernd. Und alles das ist der Roman.“ (Katharina Menhofer, Ö1-Kulturjournal)

Isabella Straub, geboren in Wien, lebt in Klagenfurt am Wörthersee; Studium der Germanistik und Philosophie, danach Werbetexterin. Ihr erster Roman „Südbalkon“ (2013) war auf der Shortlist des Bremer Literaturförderpreises und des Franz-Tumler-Preises und gewann den Debütpreis der Erfurter Herbstlese. „Das Fest des Windrads“ ist 2015 bei Blumenbar im Aufbau Verlag erschienen.


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