Theater

Isabella Rossellini


Stellen Sie sich vor, sie sind ein Wal mit einer zwei Meter langen Erektion. Oder eine Schlange mit zwei Penissen. Oder eine giftig grüne Mantis-Dame, die ihrem Gespielen beim Sex den Kopf abbeißt. "Bizarr" ist nur ein schwacher Ausdruck dafür, wie sich das Liebesleben so mancher Kreatur auf diesem Planeten gestaltet.

"Die unendlich vielzähligen, seltsamen und skandalösen Arten des Geschlechtsverkehrs im Tierreich haben mich immer schon fasziniert", sagt Isabella Rossellini - weltberühmtes Model und gefeierte Schauspielerin. Und mit vollem Körpereinsatz bringt sie in ihrer One Woman Show "Green Porno" ins grelle Rampenlicht, was uns Brehms biederes Tierleben bislang dezent verschwiegen hatte.

Rossellini hat sichtlich Spaß am Nachstellen der unglaublichsten tierischen Geschlechtsakte. Inmitten kunstvoll gefertigter, farbenprächtiger Pappmaché-Kulissen kostümiert sich die Künstlerin als häutende Garnele oder leuchtender Tintenfisch. Dabei erläutert sie wissenschaftlich einwandfrei Sexualpraktiken, die so seltsam sind, dass man sie für irrwitzige Erfindungen eines völlig verwirrten Geistes halten müsste. So erlebt der zwischen amüsiertem Staunen, befremdetem Entsetzen und schallendem Gelächter mäandernde Betrachter Fischorgien, spontane Geschlechtsumwandlungen und Sado-Maso-Schnecken, um nur einige der obszönen Kuriositäten zu nennen.

In einer Melange aus Doku-Filmabend und theatralem Seminar zieht Rossellini alle Register der akrobatischen Stellungen und Glücksmomente im Intimleben der Tiere und beweist, dass Biologie grandioses Entertainment sein kann. Die "Green Pornos" starteten 2008 als Kurzfilmserie für das renommierte Sundance Filmfestival. Fortsetzungen sowie ein gleichnamiges Buch folgten und wurden von Wissenschaftlern und Kunstkritikern gleichermaßen für die skurrile und unterhaltsame Abhandlung der Materie gelobt. - hof -

"Na bitte, Sexfilmchen gehen auch anspruchsvoll. Isabella Rossellini zeigt ihre so lehrreichen wie amüsanten 'Green Pornos'. Darin kopulieren allerlei Insekten - und die Gottesanbeterin zeigt, wie man beim Akt richtig den Kopf verliert..." (Spiegel)

"Fascinating, a testament to nature’s amazing variety." (New York Times)

"Staged with its tongue firmly implanted in its cheek, the evening enjoyably flits by with many belly laughs and a whole lot of knowledge." (TheaterMania)

"Undeniably amusing and entertaining... goofy charm that's impossible to resist." (The Hollywood Reporter)

Green Porno, Live on Stage
Text: Isabella Rossellini & Jean-Claude Carrière
Künstlerische Beratung: Muriel Mayette
Lichtdesign & Video: Antoine Manichon
Englische Übersetzung: Julia Groopman
Weltpremiere: Printemps des Comédiens 2013, Montpellier (France)
Produktion: Les Visiteurs du Soir
In Englischer Sprache
http://www.sundance.tv/series/greenporno/


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