Pop / Rock

Irie Révoltés + Msoke


Wenn Irie Révoltés die Bühne stürmen und das Publikum stampft, dann bebt die Erde. Wer jemals auf einem Irie Révoltés Konzert war, der weiß, dass die Band bei ihren Live-Auftritten keinen Stein auf dem anderen lässt. Mit der rohen Energie der Bläser, dem deutsch-französischen Rap der beiden Frontleute Mal Élevé und Carlito, mit der geballten Kraft der hymnenartigen Melodien und der ganzen Wucht des Basses erzeugen sie einen Druck, der jeden mit sich hinfort reißt. Move your ass – your mind will follow. Und Tausende fangen an zu springen und zu tanzen. Man kann gar nicht anders. Man will gar nicht anders.

Seit nunmehr 15 Jahren gibt es das Bandkollektiv mittlerweile. Fünf Alben, über 500 Shows in 25 Ländern und Jahr für Jahr kommen mehr Fans auf ihre Konzerte. Als Headliner der großen Festivals sind sie längst fest etabliert, was neben der Musik mit Sicherheit auch an der klaren politischen Haltung liegt, die Irie Révoltés an den Tag legen. Für immer Antifaschist. Für immer Antirassist. Für immer gegen das Schlechte und für das Gute. Keine Kompromisse.

Irie Révoltés live, das sind Beats, Melodien und Lyrics. Das ist Abriss und Bewegung. Minimalistische Soundstrukturen, Tanzen und bombastische Chorusse.
Raise The Bass! Und es geht los!

Es ist eine Schande, dass Msoke noch nicht in einem Atemzug mit Seeed und Culcha Candela genannt wird, denn das musikalische Rüstzeug und die Live-Power ist über die Massen vorhanden. Die Tatsache, dass er als transgeschlechtlicher Mann bislang in Reggae-Kreisen überwiegend diskriminiert oder zumindest weggeschwiegen wurde, hat nun aber keine Gültigkeit mehr. Denn dieser vermeintliche Nachteil wird zum stolzen Mittel der Selbstermächtigung. Msoke ist ein Kämpfer für Gerechtigkeit und Liebe und zeigt mit strahlendem Selbstbewusstsein allen Heuchlern und Hatern den Daumen.


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