Klassik

Ingmar Beck und das Wiener Kammerorchester Concerto Sacro


Am 24. November um 19.00 Uhr dirigiert Ingmar Beck das von ihm gegründete Wiener Kammerorchester Concerto Sacro im Ehrbar Saal in Wien.

Unter der Leitung des jungen deutschen Dirigenten erklingen die Ouvertüre zu Mozarts Don Giovanni, Haydns Sinfonie Nr. 101 „Die Uhr“ sowie Beethovens Konzertarie „Ah, perfido!“ mit der Sopranistin Ilia Marinescu.

Ingmar Beck rief unter dem Namen Concerto Sacro ein Kammerorchester ins Leben, das aus Musikerinnen und Musikern führender Wiener Orchester, u. a. den Wiener Symphonikern, dem RSO Wien, dem Tonkünstler-Orchester, sowie den Grazer Philharmonikern, besteht. Seit 2018 besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Internationalen Albrechtsberger-Gesellschaft hinsichtlich Wiederaufführungen vergessener Werke des Wiener Komponisten und Beethoven-Lehrers Johann Georg Albrechtsberger. Im März 2020 wird Beck gemeinsam mit dem Concerto Sacro ein Requiem von Albrechtsberger erstmals in der Neuzeit wiederaufführen (21. März 2020, Peterskirche Wien).

Neben Becks Engagement für Aufführungen und Aufzeichnungen in Vergessenheit geratener Werke schaut der Dirigent gleichzeitig in die Zukunft des modernen Konzert- und Opernbetriebs. Im Dezember wird Ingmar Beck zusammen mit der Regisseurin Maike Schuster in Hamburg eine Klima-Operette aufführen und will damit einen Schritt gehen um „die Oper wieder in die Mitte der Gesellschaft zu bringen“ wie er es formuliert. Er wünscht sich „eine Oper, welche die junge Generation nicht vergisst, welche die Fragen ihrer Zeit in den Mittelpunkt stellt, eine Oper, die eben für sie da ist, und damit auch für alle Anderen. Mit der Programmierung aktueller Themen möchte ich zusätzlich zum existierenden Klassikpublikum besonders die jungen Menschen einer Stadt ansprechen, sie für die Kunstform der Oper begeistern und ihnen somit auch das Verständnis für älteres Repertoire öffnen.“


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