Theater

Infantizid, Femizid, Suizid


In Infantizid, Femizid, Suizid spielen die beiden jungen Vorarlberger Autoren Felix Kalaivanan und Amos Postner geschickt mit verschiedenen Blickwinklen auf die Geschichte eines Tatorts.

Jeder kennt Orte wie diese leerstehenden Cafés: sie fügen sich unscheinbar ins Stadtbild ein und man hat nie mit ihnen zu tun. Man geht an einem davon vorbei, wenn man vom Einkaufen nach Hause kommt und dann schaltet man den Fernseher ein und sieht einen Bericht über genau dieses leerstehende Café, über genau diesen Ort. Es wird berichtet, dass dieser Ort einmal ein blutiger Tatort war. Oder ist er es noch immer? In Infantizid, Femizid, Suizid spielen die beiden jungen Vorarlberger Autoren Felix Kalaivanan und Amos Postner geschickt mit verschiedenen Blickwinklen auf die Geschichte eines Tatorts. Der mediale Blick auf die möglichen Ereignisse trifft auf die persönlichen Geschichten jener Menschen, die im Bezug zum Tatort stehen. Das Gefühl verfestigt sich, dass der Ort des Geschehens noch lange nach der Tat ein Tat-Ort bleibt.


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