Literatur · Klassik

Immer wissen Sie, daß ich Sie liebe


Michael Dangl liest aus dem Briefwechsel zwischen Joseph Roth und Stefan Zweig.

„Immer wissen Sie, daß ich Sie liebe“

Michael Dangl - Rezitation
Maria Fedotova - Flöte
Anika Vavic - Klavier

Michael Dangl liest aus dem Briefwechsel zwischen Joseph Roth und Stefan Zweig.

Der faszinierende Briefwechsel erzählt die Geschichte einer
spannungsreichen Freundschaft, besonders unter den extremen Bedingungen
des Exils. Michael Dangls Auswahl und Vortrag betonen die tragisch-komischen Aspekte der Freundschaft zweier gegensätzlicher Charaktere.

Sonate für Flöte und Klavier von Erwin Schulhoff
12 Miniaturen für Flöte und Klavier von Mieczyslaw Weinberg

Der Schauspieler und Autor Michael Dangl spielte seine erste Theatervorstellung im Alter von vier Jahren in der Schauspielgruppe Karawane Salzburg. Zwei Jahre später begann er, Klavier zu lernen. Mit 18 Jahren wurde Dangl ans Salzburger Landestheater engagiert, danach folgten Engagements in München, Köln, Koblenz und Hamburg. 1998 holte ihn Helmuth Lohner an die Wiener Josefstadt, wo er seither als Protagonist die grossen Rollen der Klassik und Moderne spielt. Dangl ist in Hauptrollen regelmäßig bei den Festspielen Reichenau zu sehen und er spielte bei den Festspielen in Salzburg und Bregenz. Er dreht Kino- und TV-Filme, spricht literarische Texte fürs Radio und gestaltet Rezitationsprogramme, wobei ihm die Zusammenarbeit mit Musikern besonders am Herzen liegt. Konzerte hat er mit Gidon Kremer, Nicolas Altstaedt, Paul Gulda, Julius Berger, Milan Turkovic, Maurice Bourgue, mit der Kremerata Baltica, der Camerata Salzburg, der Rheinischen Philharmonie, dem Johann-Strauß-Orchester, dem Klangforum Wien und dem Ensemble Reconsil absolviert. Er tritt regelmäßig bei verschiedenen (Musik-)Festivals auf: Kammermusikfest Lockenhaus, Styriarte Graz, Menuhin Festival Gstaad, Diabelli-Sommer Mattsee, Salzkammergut Festwochen Gmunden, Kronberg Academy, Wege durch das Land, Eckelshausener Musiktage, Augsburger Mozartfest und Schubert in Gastein. Besonders die Programme mit Maria Fedotova verbinden seine literarische mit der musikalischen Leidenschaft.

Die Flötistin Maria Fedotova hatte ihre ersten Solokonzerte im Alter von acht Jahren mit dem Kammerorchester des Mariinskij-Theaters St. Petersburg sowie im Duett mit ihrem Vater, dem Flötisten Vladimir Fedotov. Sie ist Absolventin des St. Petersburger Konservatoriums unter Professor Alexandra Vavilina-Mravinskaja. Als Honored Artist Russlands gastierte sie bei Festivals in Salzburg, Verbier, Elmau, Lockenhaus, Bregenz, Menton, Reichenau und Gmunden, sie nahm außerdem u.a. an den Festivals der Kronberg Academy, Snow and Symphony, Bach à la transcripition, Les Musiques, Europalya und December Evenings teil. Als Solistin tritt sie in den bedeutendsten Konzertsälen auf, u.a. dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, dem Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, in der St.Petersburger Philharmonie und Kapelle, in der Pariser Cité de la Musique und im Théatre Champs Elysees sowie in der Musikhalle Hamburg. Sie spielte u.a. mit den Dirigenten Vladimir Fedosejev, Justus Frantz, Alexander Tutov, Robert Schteli, Theodor Courentzis, Roman Kofman, Arnold Katz, Saulus Sondeckis, Johannes Wildner und Ivor Bolton. Ihre Solokarriere verband Maria Fedotova erfolgreich mit ihrer Arbeit im Tschaikowskij-Symphonieorchester Moskau unter Vladimir Fedosejev. Als Gewinnerin eines Wettbewerbes wurde sie schon mit 19 Jahren Solistin dieses führenden russischen Orchesters. Als Gast-Solistin spielte sie mit der Klassik Philharmonie Hamburg, mit den St. Petersburger Philharmonikern, mit den Londoner Philharmonikern und den Wiener Philharmonikern. Seit 2012 ist sie Solo-Flötistin im Orchester des Marinskij-Theaters St. Petersburg unter Valerij Gergiev. Maria Fedotova spielte mit herausragenden Musikern wie Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Tatjana Grindenko, Alexander Rudin, Naoko Yoschino, Michala Petri, Stefan Vladar u.v.a. Einen besonderen Platz nehmen musikalisch-literarische Programme mit Michael Dangl ein.

Die in Belgrad aufgewachsene Pianistin Anika Vavic trat bereits im Alter von acht Jahren öffentlich auf. Seit ihrem 16. Lebensjahr lebt sie in Wien, wo sie bei Noel Flores an der Universität für Musik und darstellende Kunst studierte. 2001 gewann sie den Zweiten Steinway-Wettbewerb in Wien und in diesem Rahmen den Sonderpreis für die beste Haydn-Interpretation. Sie wurde Stipendiatin des Herbert von Karajan-Centrums in Wien und der Gottfried von Einem-Stiftung. 2002 verlieh ihr das Land Österreich den Frauen.Kunst.Preis in der Sparte Musik. 2003 gab Anika Vavic ihr Debüt im Wiener Konzerthaus, das von der Presse begeistert rezipiert wurde. Als Folge daraus wurde sie auf Vorschlag des Wiener Musikvereins und des Wiener Konzerthauses für den renommierten Konzertzyklus Rising Stars ausgewählt, der sie als Solistin in die berühmtesten Konzerthäuser der Welt führte, darunter Carnegie Hall New York, Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein, Kölner Philharmonie, Cité de la Musique Paris, Mozarteum Salzburg und Festspielhaus Baden-Baden. Anika Vavic arbeitet kontinuierlich mit Orchestern wie dem Mariinsky Orchester, den den Münchner Philharmonikern oder den Rundfunksinfonieorchestern von Belgrad und Leipzig zusammen und mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Paavo Järvi, Stefan Blunier, Andrés Orozco-Estrada und Jorma Panula. Des weiteren konzertierte sie bei Festivals wie den White Nights in St. Peterburg, Valery Gergievs Mikkeli Festival in Finnland, Klavierfestival Ruhr, Schubertiade Schwarzenberg, Grafenegg Festival, Heidelberger Frühling, Styriarte Graz, Klangbogen Wien, Istanbul Music Festival und Sommets Musicaux de Gstaad. Anika Vavic ist regelmäßig zu Gast im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus. Recitaltourneen führten sie auch in Säle wie das Kennedy Center Washington, ins Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, in die Laeiszhalle Hamburg, die Philharmonie Luxembourg, zum Palau de la Musica in Barcelona und in viele weitere Städte in Italien, Irland, Finnland, Japan, China und Südamerika, Deutschland, der Schweiz und natürlich Österreich. Zu ihren Kammermusik-Partnern zählen u.a. Gautier Capuçon, Renaud Capuçon, Daniel Hope, Rainer Honeck, Patricia Kopatchinskaja, Daniel Müller-Schott, Caroline Widmann, Claudius Popp, Matthias Schorn und das Quintette Aquilon.

Kartenpreis: € 31,-


Vergangene Termine