Tanz · Theater

imagetanz 2016 Doppelabend: Annelie Andre - SYS4 & Mirjam Sögner - LARA


Um 18 Uhr beginnt der Doppelabend mit den beiden Kurzstücken SYS4 von Annelie Andre und LARA von Mirjam Sögner. Die beiden Performances werden direkt nacheinander gezeigt.

Das Tanzsolo LARA nimmt pixelige Bewegungsmuster von HeldInnen der frühen Computerspiele zum Ausgangspunkt, um digital verformte Körperlichkeiten zu untersuchen.

Die Tänzerin und Choreografin Mirjam Sögner übersetzt die unnatürlichen Bewegungsqualitäten und Bildfehler der digitalen Avatare zurück auf ihren eigenen Körper und kreiert damit ein unheimliches Hybridwesen zwischen virtueller Realität, Bühnenwirklichkeit und menschlicher Körperlichkeit. Mit ihren Bewegungen imitiert die Künstlerin die ihrerseits Menschen imitierenden Figuren, wodurch ein physischer Körper entsteht, der in einer digitalen Welt gefangen zu sein scheint. Während sich digitale und physische Realitäten immer mehr aneinander angleichen, bietet dieses Solo eine körperliche Resonanz auf unsere sich dadurch verändernde Erfahrung der Welt.

Mirjam Sögner studierte zeitgenössischen Tanz, künstlerische Forschung und Choreografie sowohl am Konservatorium Wien als auch am ArtEZ Arnhem in den Niederlanden. Die Soloarbeit LARA wurde für Aerowaves Twenty 16 ausgewählt. Mirjam Sögner war 2014 DanceWEB-Stipendiatin und erhielt das STARTStipendium des österreichischen Bundeskanzleramts sowie vor Kurzem das Tanzstipendium des Berliner Senats. Ihre aktuellste Arbeit, The Dancer of the Future, ein in Techno-Beats eingebettetes Duett über Isadora Duncan, hatte Anfang des Jahres in den Sophiensälen/Berlin im Rahmen der Tanztage Premiere.

Um 18 Uhr beginnt der Doppelabend mit den beiden Kurzstücken SYS4 von Annelie Andre und LARA von Mirjam Sögner. Die beiden Performances werden direkt nacheinander gezeigt.

In Kooperation mit MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien zeigt imagetanz vor LARA die Arbeit SYS4 der Studentin (Zeitgenössische Tanzpädagogik) Annelie Andre. 2013 gewann Annelie Andre mit ihrem interdisziplinären Stück Schichtung den Fidelio-Hauptpreis. Ihr besonderes Interesse gilt Choreografie und Textarbeit in intensiver Vernetzung mit Sound, Tanz und Performance.


Vergangene Termine