Operette · Theater

Im weißen Rössl


Frech und zugleich charmant verspricht die heurige Produktion der Schlossfestspiele Langenlois zu werden. Das unsterbliche, ewig junge Meisterwerk von Ralph Benatzky, zu dem auch andere Komponisten Lieder beigesteuert haben (u.a. Robert Stolz), begeistert bis heute die Zuschauer.

Die Geschichte von den drei ungleichen Liebespaaren kennt man nicht zuletzt aus dem Spielfilm mit Peter Alexander, Waltraud Haas und Gunther Philipp. Im „Weißen Rössl“ herrscht Hochsaison, die Belegschaft ist überfordert, ständig treffen Gäste im idyllischen Hotel am Wolfgangsee ein: So auch der einnehmende Rechtsanwalt Dr. Siedler, der ewig missgelaunte Berliner Fabrikant Wilhelm Giesecke mit Tochter Ottilie und der „schöne Sigismund“ Sülzheimer. Mit all diesen Sommerfrischlern hat der tüchtige Zahlkellner Leopold alle Hände voll zu tun, obendrein hat er ein Auge auf die fesche Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber geworfen, die wiederum in den Anwalt Dr. Siedler verliebt ist. Gefühls- und Liebeswirren folgen auf dem Fuß …

Musikalisch wird der Intendant und Dirigent Andreas Stoehr mit seinem Orchester alle Register ziehen und einen wahren Melodienreigen präsentieren: Wer kennt nicht die schmissigen Schlager „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“, „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“, „Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein“ oder „Die ganze Welt ist himmelblau“?
Langenlois kann sich also auf eine Operette freuen, die für viele Lacher sorgen wird, bei der aber auch das Sentiment nicht zu kurz kommen wird: Ja, auch im Schloss Haindorf kann man gut lustig sein in diesem Sommer.

Mit Kristina Bangert, André Bauer, Harald Baumgartner, Boris Eder, Daniela Lehner, Robert Sadil, Michael Scheidl, Johannes Seilern, Melanie Wurzer u.a.
Intendanz und musikalische Leitung: Andreas Stoehr / Schönbrunn Festival Orchester Wien
Inszenierung: Michael Scheidl


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