Operette · Theater

Im Weissen Rössl


Musikalische Leitung: Rudolf Maier-Kleeblatt
Regie und Choreographie: Michael Kitzeder
Bühne: Andreas Ehlers
Kostüme: Anne Hebbeker
Mit Elisabeth Neuhäusler, Harald Wurmsdobler, Christian Theodoridis, Doris Sonja Langara, u. a.

Chor und Orchester des Freien Landestheaters Bayern

Als Ralph Benatzky 1930 in Berlin seine Operette „Im Weissen Rössl" vorstellte, hatte er alle Zutaten zu einer flotten, die Jahrzehnte überdauernden Erfolgsproduktion vereinigt: herrlich skurrile Bühnenfiguren, Texte voller Komik und jede Menge bekannter Melodien: „Es muss was Wunderbares sein", „Im Salzkammergut, da kamma gut lustig sein", „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?", „Die ganze Welt ist himmelblau" oder „Zuaschau’n kann i ned!"

Die Komödienhandlung nimmt humorvoll die Merkwürdigkeiten des beginnenden Massentourismus im Gasthaus „Zum Weissen Rössl" am Wolfgangsee aufs Korn. Der Dampfer bringt scharenweise eilige Feriengäste über den See. Sie speisen im „Weissen Rössl" und ärgern sich über den Zahlkellner Leopold. Der hat nämlich keine Zeit für sie, denn er ist unsterblich verliebt in seine Chefin, die verwitwete „Rösslwirtin" Josepha Vogelhuber. Die wiederum erwartet sehnsüchtig ihren Stammgast, Rechtsanwalt Doktor Siedler aus Berlin. Aber Siedler hat ein Auge auf die Tochter des schrulligen Trikotagefabrikanten Wilhelm Giesecke geworfen. (...) Um das alles noch in den Griff zu bekommen muss schon der Kaiser selbst aus Bad Ischl her. Mit der Weisheit des Alters sorgt er im Handstreich dafür, dass sich alle Wirrnisse in Wohlgefallen auflösen.


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