Ausstellung: Wissen

Im Rausch des Schreibens: Von Musil bis Bachmann


Außergewöhnliche Original-Exponate, ergänzt durch fotografische (Selbst-)Insze­nierungen und kulturhistorische Dokumente, beleuchten das Spannungsverhältnis zwischen Schreibarbeit und literarischer Grenzerfahrung.

Eine Ausstellung über Literatur zwischen Exzess und Askese.

Vielerlei Substanzen beflügeln die literarische Fantasie. Aber auch äußerste Konzentration und Selbstdisziplin können notwendige Voraussetzungen für die literarische Arbeit sein. Das Spektrum reicht von der „Haschisch-Episode“ aus Ingeborg Bachmanns Romanfragment „Der Fall Franza“ über Mela Hartwigs Erzählband „Ekstasen“ bis hin zu jenen Rausch- und Wutexzessen, die in Heimito von Doderers Erzähl­werk wiederkehrende Motive sind. Franz Kafkas asketisch-nüchterner Schreibstil trifft auf die ekstatischen Schriftbilder Gert Jonkes. Josef Winklers besessenes Schreiben steht neben den Korrektur-Exzessen von Karl Kraus.


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