Literatur

Im Rausch


Ein junger Mann wirft sich ins Leben und setzt es - im wahrsten Sinn - aufs Spiel. Auf den Brettern, die die Welt bedeuten und in der Welt, die ihm zur Bühne wird für seine Lebens- und Liebesabenteuer. In der Arbeit sucht er die Wahrhaftigkeit, die im Leben Schmerzen bereitet - und tragikomische Situationen ohne Ende. Der "junge Held" gerät in einen aberwitzigen Rausch des Spielens, der Verwandlungen, der Ekstase, und gefährlich nahe an den Abgrund. Eine paradiesische Mittelmeerinsel, die auf einem Esel zu überqueren er sich aufmacht, wird ihm zu Purgatorium und möglicher Erlösung.

Michael Dangl zieht den Leser, indem er ihn lachen und schaudern lässt, ins rauschhafte, ungesicherte, junge Leben einer sehnsüchtigen Spielernatur, die, man fühlt es, nur die Liebe wird retten können.

Deshalb verlor ich mich so gerne an den Rausch: den Rausch des Spielens, den Rausch der Verwandlungen, den Rausch des Alleinseins, der Ekstase und, auch, der Trunkenheit.


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