Kunstausstellung

Im Raum die Zeit lesen. Moderne im mumok 1910 bis 1955


Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig

1070 Wien, Museumsplatz 1

Mi., 17.06.2020 - So., 06.09.2020

Mo: Geschlossen
Di: Geschlossen
Mi: 10:00 - 18:00 Uhr
Do: 10:00 - 18:00 Uhr
Fr: 10:00 - 18:00 Uhr
Sa: 10:00 - 18:00 Uhr
So: 10:00 - 18:00 Uhr
Corona-Virus: Ab 29. Mai sind Veranstaltungen bis 100 Personen wieder erlaubt. Ab 1. Juli bis 250 Personen, ab 1. August für 500 bis 1.000 Personen. Sicherheitsregeln gelten weiterhin.

Ist die Moderne eine Epoche? Wie sahen das Künstlerinnen und Kuratorinnen in den 1920er-Jahren? Im Raum die Zeit lesen beantwortet diese Fragen mit einer Referenz auf vier Ausstellungen bzw. Buchprojekte, die erste Gesamtdarstellungen der Moderne waren und zentrale Fragen an die eigene Zeit aufgriffen. Neue Konzeptionen von Raum und Zeit bestimmten diese vier Projekte, zu denen etwa El Lissitzkys und Hans Arps fiktives Ausstellungsprojekt von 1924 sowie Friedrich Kieslers legendäre Theaterausstellung aus demselben Jahr zählten.

In einer Installation von Nicole Six/Paul Petritsch geht die mumok Ausstellung Zeitläufen und Raumsituationen nach, in der Elemente der Moderne den Rahmen setzen. Als eine Zeit des Umbruchs in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft ist die Moderne ein immer aufs Neue aktueller Referenzpunkt der Kunstgeschichte des 20. Und 21. Jahrhunderts wie die Arbeiten von Werner Feiersinger, Andreas Fogarasi oder Ulrike Grossarth zeigen.

Zu sehen sind etwa Werke von Giacomo Balla, Willi Baumeister, Max Ernst, Alberto Giacometti, Florence Henri, Josef Hofmann, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Yves Klein, Oskar Kokoschka, František Kupka, René Magritte, Oskar Schlemmer, Max Oppenheimer, Madame d'Ora, Pablo Picasso, Felice Rix oder Sophie Taeuber-Arp uvm.

Kuratiert von Susanne Neuburger