Vortrag

Im Gespräch mit Elisabeth Orth


Moderation: Maria Rauch-Kallat

„Ich weiß um die Vergänglichkeit jedes Abends – aber sie erfüllt mich mit Stolz.“

Im Februar wurde Elfriede Orth zur Doyenne des Burgtheaters ernannt. Heuer feiert sie ihr 60-jähriges Bühnenjubiläum, im kommenden Jahr ihren 80. Geburtstag. Zudem brilliert sie derzeit in Ewald Palmetshofers "die unverheiratete" am Akademie–theater.

Vor 50 Jahren gab sie ihr Debüt am Burgtheater in Wien. Sie spielte damals, nach Stationen in Ulm und München, die Luise in Schillers „Kabale und Liebe“. Seither hat sie an diesem Haus viele Dutzend klassische wie moderne Rollen gestaltet.

Das Burgtheater ohne Orth? Kaum vorstellbar.
Dabei hat es sich die Tochter der großen Bühnenstars Paula Wessely und Attila Hörbiger nicht leicht gemacht mit ihrer Berufswahl. Wie die Katze schlich sie um den heißen Brei, ehe sie den skeptischen Eltern erklärte, dass sie sich am Max Reinhardt Seminar beworben habe und auch genommen worden sei.

anders als ihre Schwestern Christiane und Maresa befreite sich die Älteste von der Bürde des großen Namens und nannte sich nach dem Familiennamen ihrer Großmutter mütterlicherseits Orth.

In ihren Erinnerun¬gen erzählt Elisabeth Orth über ihre Familie, ihre Kind¬heit im Krieg, ihre Jugend in der Nachkriegszeit, über die Jahre in Deutschland und die zweimalige Rückkehr nach Wien. Im Rückblick werden ihre Ehen, ihre Eltern, alle Regisseure, mit denen sie gespielt hat behandelt, wie selbstverständlich auch ihr Sohn Cornelius Obonya, der im Sommer 2013 mit dem Salzburger „Jedermann“ in die Fußstapfen seines Großvaters Attila Hörbiger getreten ist.

Manches überraschende Detail ist auf den über 200 Seiten zu finden, die mit zahlreichen Fotos und einem Verzeichnis ihrer Theater-, Film- und Fernsehrollen ergänzt wurden.

Ganz nah kommt der Leser ihr in diesen Erzählungen.
Und ganz nah können Sie der großen Schauspielerin und interessanten Zeitzeugin an diesem Abend im alpha kommen, von dem Sie ein signiertes Exemplar der Erinnerungen nach Hause mitnehmen können.


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