Pop / Rock

I'm From Barcelona


Das 20-köpfige Indie-Ensemble kommt - trotz falscher Fährte im Bandnamen - aus der idyllischen Kleinstadt Jönköping im südlichen Schweden und hat wieder jede Menge gutgelaunter Popsongs im Gepäck.

Mit ihrem massiven Line Up haben I’m From Barcelona kurzerhand ein altes Sprichwort widerlegt: Manchmal ist weniger eben doch nicht mehr. Die Geschichte nahm ihren Lauf im Jahre 2005, als Emanuel Lundgren beschloss, trotz des soeben angetretenen Urlaubs wenigstens ein paar seiner neuen Popsongs aufzunehmen. Er versammelte all seine Freunde aus Jönköping um sich und bevor er das selbst realisieren konnte, hatte er schon die größte Band Schwedens begründet. Die Anzahl ihrer Mitglieder hat zwar über die Jahre hinweg variiert, unter die stattliche Zahl von 16 allerdings ist sie niemals gefallen.

„Hätte ich damals schon gewusst“, grinst Lundgren, „dass diese Band einmal ihren zehnten Geburtstag feiern würde, dann wäre ich wohl sowohl überrascht, als auch ein bisschen verängstigt gewesen“. Im Frühjahr 2006 unterschrieben I’m From Barcelona ihren ersten Plattenvertrag, kurz darauf erschien mit “Let Me Introduce My Friends” das Debut-Album. Der Song „I’m From Barcelona” wurde sofort zum Hit und war einer der meistgespielten Tracks im schwedischen Radio. Das Video dazu, gedreht von Andreas Nilsson (The Knife, José Gonzales, Yeasayer) ist bis heute ein Youtube-Dauerbrenner.

So richtig bekannt wurden I’m From Barcelona dank ihrer explosiven, stets an eine rauschende Geburtstagsparty erinnernden Live-Shows, weshalb die Band auch immer wieder auf ausgedehnte Tourneen ging. Dort spielte die Rasselbande dann vor regelmäßig freudig verblüfften Menschen, vorzugsweise auf Festivals wie Lollapalooza, Coachella, Roskilde oder Eurockéennes. Aber auch in den angesagten Clubs von Paris, London, New York Los Angeles und San Francisco waren ihre Auftritte verlässlich ausverkauft. Dank ihrer fein ausbalancierten Sounds zwischen der Dringlichkeit des Pop und echter Tiefe, fanden die Songs von I’m From Barcelona auch ihren Weg ins Fernsehen und waren bei Grey's Anatomy, How I Met Your Mother, der Michael J Fox Show, So You Think You Can Dance, Private Practice und Yo Gabba Gabba zu hören.


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