Theater

Illusionen


Vier junge Schauspieler erzählen von zwei befreundeten Paaren - Danny und Sandra, Albert und Margret. Sie sind um die achtzig, seit über fünfzig Jahren verheiratet, und sie ringen am Ende ihres Lebens um letzte Momente der Wahrhaftigkeit.

Iwan Wyrypajew, Jahrgang 1974, ist einer der wichtigsten russischen Dramatiker seiner Generation. Auf geniale Weise, lustvoll und leicht, pendelnd zwischen Tragik und Komik, spielt er in diesem Erzählreigen mit der Auflösung sämtlicher Gewissheiten. Aus Realitäten werden Trugbilder, nichts hat Bestand, alles ist Illusion, und doch ist alles erfüllt von Liebe.

"Wenn Krista Pauer zu Beginn mit dunklem Timbre Annett Louisans „Belüg mich noch einmal“ singt, ihr „Bring diesen Augenblick für eine Ewigkeit zurück“, gibt sie damit gleichsam den Grundton des Abends vor. Das Arme Theater Wien zeigt Iwan Wyrypajews „Illusionen“, und es mag der Atmosphäre im Ottakringer Bockkeller und seinem Garten geschuldet sein, ist aber sicher der feinfühlig humorigen Regie von Erhard Pauer zu danken, dass man sich in einem modernen Sommernachtstraum wähnt. … Ein „Drum prüfe, wer sich ewig bindet …“, das das Arme Theater Wien auf heiter-besinnliche Weise umsetzt. Dass es so gut gelingt, mag daran liegen, dass die Liebe und die Art, wie hier Theater gespielt wird, miteinander verwandt sind. „

Vollständige Rezension:
http://www.mottingers-meinung.at/?p=21416


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