Jazz

Iiro Rantala


Das Duo Perko (sax) und Rantala (piano) trumpft mit Charme, hintergründigem Witz, Gefühl, Wärme, Innigkeit und Spielkultur auf - und untermauert, wer den Tango erfunden hat: Die Finnen.

Iiro Rantala ist ein „Naturereignis an den Tasten“ (Jazzthing), ein Alleskönner, von dem der New Yorker Pianist und Arrangeur Gil Goldstein völlig zu Recht sagt: „Iiro Rantala ist eine pianistische Sensation und der stärkste mir bekannte Grund, an Reinkarnation zu glauben: Weil seine Technik wie sein musikalischer Sensus aus Tiefen spricht, die unmöglich in einem Leben alleine ergründet sein können.“
Mit seinem neuen Trio schlägt Iiro Rantala die Brücke zwischen Jazz und der europäischen klassischen Tradition zum Beispiel von Brahms.

Und wieder begeistert der Finne mit dieser Formel sein Publikum. Da sind einerseits die auf Schönheit ausgelegten Melodien, zuweilen rhythmisch herausfordernd aufgebrochen. Da ist aber auch das lustvolle Spiel der drei Musiker, das immer wieder auf spannende Momente zusteuert, um kurz vor dem Zusammenstoß noch die Richtung zu ändern.

Im Zentrum des Geschehens steht Iiro Rantala, der von Bach bis Fusion alle Jazzstile kennt und mit einer stupenden Technik virtuos umsetzt. Da ist die Asja Valcic, die mit ihrem Cello meistens den Boden legt und damit musikalische Seele des Projektes ist. Und da ist schliesslich der polnische Geiger Adam Baldych, ein junger Hexer, der mühelos alle Lagen auf seinem Instrument meistert und trotz seiner Jugend schon mit allen musikalischen Wassern gewaschen ist. Baldych erhielt dieses Jahr den ECHO Jazz Award.


Vergangene Termine