Theater

frau franzi: mägbess


Am Küchentisch, direkt vor unseren Augen, lässt die frau franzi das ganze Universum dieser großen Tragödie entstehen. Es wird gemordet, gemetzelt, geliebt und erschienen, wie im echten Leben – im Schäggsbiaschn.

Spiel, Dramaturgie: Marika Reichhold | Regie: Christian Suchy

„Do lauat da Nervenkitzel hinta die Tischhaxn, des Tischtiachl is a Bluadwiesn und’s Unheu daumpft ausn Reindl. Und waun der „Mägbess“ daun singt – „waun i duachgeh duarchs bluad….“ – vaschdest in Hean Schäggsbia, wauna mant: “Bluad is imma scho vagossn woan – und moad hods a imma scho gem”.

Am Küchentisch, direkt vor unseren Augen, lässt die frau franzi das ganze Universum dieser großen Tragödie entstehen. Es wird gemordet, gemetzelt, geliebt und erschienen, wie im echten Leben – im Schäggsbiaschn. Kein Paradeisal kommt heil davon, der Mopp, der Fetzen – sie alle müssen dran glauben. frau franzi macht die großen Dramen der Weltgeschichte alltagstauglich. Sie fördert interessante, vergnügliche und ungewöhnliche Aspekte dieser Tragödie zu Tage, entstaubt sie und verwandelt Weltliteratur zu kleinen Komödien. Schräge und berührende Bilder entstehen, mit einer ganz eigenen Poesie.

„Eine Putzfrau (frau franzi) räumt mit Shakespeare auf, beziehungsweise mit dem Vorurteil, dass großes Theater nur von einem erhabenen und eingeweihten Kreis verstanden werden könnte…“ (Peter Temel, Kurier, Juli 2012)


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