World Music

Idris Ackamoor & The Pyramids


Die 1970er Jahre sahen eine intensive Beschäftigung US-amerikanischer Künstler mit verschiedenen kulturellen Aspekten des afrikanischen Kontinents. Gerade die radikale Phase, in der der Jazz „free“ geworden war, hatte eine deutliche Besinnung auf die afrikanischen Wurzeln mit sich gebracht. So tourte auch der gerade 20 gewordene Saxophonist Idris Ackamoor aus Chicago mit seiner eben gegründeten Band The Pyramids durch Afrika und veröffentlichte im Laufe des Jahrzehnts aufgrund jener Erfahrungen gleich drei Alben, in denen es vor Funk und Fusion nur so brodelte. 1977 gab die Band zwar ihr damals letztes Konzert, doch der Abschied von der Bühne sollte nicht für immer sein. 40 Jahre später gibt sich der „West Coast Maverick“ die Ehre bei uns. Durch die steigende Nachfrage nach seiner hochenergetischen Musik war bereits um 2007 eine Reunion-Tour zusammengestellt worden, unter tatkräftiger Beteiligung der Berliner Agentur Planet-Rock. In Berlin entstand auch die aktuelle CD „We Be All Africans“.

Ackamoor lebt heute in San Francisco und leitet u.a. die Cultural Odyssey Company. Mit den neuen “Pyramids” erzählt er nicht weniger als die Geschichte zwischen Afrika und der Neuen Welt, mischt karibische Rhythmen mit Blues-Harmonien, verbindet hymnische Passagen aus der Gospel- Tradition mit erdigem Afro-Funk.

Idris Ackamoor, Altsaxophon, Tenorsaxophon, Gesang, Keytar, Percussion
Sandy Poindexter, Violine, E-Violine, Gesang
David Molina, E-Gitarre, Flöte, Gesang, Electronics,Percussion
Skyler Stover, Akustik- & E-Bass, Gesang
Sandor Moss, Schlagzeug, Congas, Gesang, Percussion
Bradie Speller, Congas, Gesang, Percussion


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