Kabarett · World Music

Ich bin ein Vorbild


Auf der Bühne steht eine völlig unangepasste Dame und beginnt, gewisse gesellschaftliche Vorstellungen und Klischees zu demontieren. Charmant, mit ihrem typischen Akzent, der an ihre spanisch-französische Herkunft erinnert, stellt sie gnadenlos die Lächerlichkeit diverser Vorbilder bloß, singt und erzählt von den allzu menschlichen Verwirrungen auf der Suche nach dem passenden Vorbild.

Als geklonte Escribano gestaltet sie die Ministerin für Innereien, Äußerlichkeiten und vieles mehr, wie etwa die taubenfütternde Frau Wodak und die Liebhaberin portugiesischer Wasserhunde. Aber auch die mystische spanische Prozession, ein Relikt aus Marie Thérèses Kindheit, kommt nicht zu kurz.

Mit einer gehörigen Portion Selbstironie gelingt es ihr, dass man nur allzu gerne ihren anarchistischen Gedankengängen folgt und Mut fasst, einfach ohne Vorbild zu leben.“
(Ö1)

Akkordeon, Gitarre: Rosemarie Radtke
Filme: Ulrich Kaufmann
Konzept, Erzählung, Gesang: Marie Thérèse Escribano


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