Pop / Rock

I-Wolf & The Chainreactions


Die beiden Alben "Flesh+Blood & Skull+Bones" formen gemeinsam ein Ganzes und folgen einem Konzept: Leben und Tod von I-Wolf. Die Sound-Philosophie ist konsistent: sorgfältige Arrangements, durchdachte Texte, leidenschaftliche Performances. Und wie es bei I-Wolf keinen Idealzustand von Musik gibt, dieser sich vielmehr immer wieder neu fokussiert, strukturiert oder eben in ein Konzert fließt, so wird es ungemein spannend sein zu sehen und zu hören, wie sich diese große, dunkle Klangmasse live neu manifestiert.

Der Wolf ist zurück! Wolfgang Schlögl hat sein Soloprojekt I-Wolf aus einem fast 10 Jahre andauernden Winterschlaf geholt. Unzählige Unternehmungen in der Zwischenzeit, von den Sofa Surfers bis zu verschiedensten weiteren Kunst-, Theater- und Musik-Projekten (Faraday Orchestra, Paradies der Tiere etc.) haben Schlögls Sound reifen lassen. Es ist ein autokratischer Sound, der den ökonomischen Zwang zu Minimalismus oder zu semi ironischem Kitsch ignoriert. Jazz- und Dub-Rhythmen spielen dabei mit Enthusiasmus für Soul- und zeitgenössische Clubmusik.

Jeder neue I-Wolf Track existiert in zwei Universen. Die Fleshandblood Manifestation bejaht das Chaos. Sie ist eine dionysische Ode an das Leben als Exzess und versucht, den inneren Wahnsinn von Wünschen und Sehnsüchten nach außen zu kehren. Die Skullandbones Manifestation ist asketisch, kontrolliert, ein konkordantes Stück Harmonie: fokussiert, strukturiert, klar. Schlögl: „Musik ist ein fließendes Medium; es fließt von Musiker zu Musiker, von Musiker zu Zuhörer, es wird geteilt, verschenkt, gehortet, wird gemasht und geremixt, wird uminterpretiert, es fließt in ein Konzert, ergießt sich auf die Konzertbesucher etc. Ich denke nicht, dass es einen idealen Zustand irgendeiner Art von Musik gibt. Darum diese Freiheit durch Variation.“

Mit den Chainreactions hat er auch ein neues Rudel gefunden: der portugiesische Harfenist Eduardo Raon, der umtriebige Drummer/Producer Sixtus Preiss (Affine Records) und der kampferprobte österreichische Musikveteran Eddie Siblik an Bass und Gitarre. Die drei Sängerinnen Nomadee, Aiha und Briknie lösen den Spannungsbogen einer oftmals herausfordernden I-Wolf Produktion.


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