Jazz

Howard Alden


Einer der dümmsten Begriffe in der Musikbranche der letzten Jahrzehnte ist zweifellos: "Retro...."! Damit ist (anscheinend) alles Musikalische gemeint, was nicht dem allgegenwärtigen Gegenwartsgeschmack entspricht.

So definiert ist der 1958 in Kalifornien geborene Howard Alden retro, denn er verwendet die Elektronik nur um den (leisen) Klang seiner Gitarre zu verstärken und nicht um ihn zu verändern oder gar zu verzerren und sein Interesse an Strömungen des 21.Jahrhunderts ist enden wollend. Er bezieht sich eher auf Blind Blake und Django Reinhardt, Herb Ellis und Wes Montgomery und Howard würde sicherlich (fast) alles her geben, wenn er weitere Aufnahmen von Charlie Christian auffinden könnte – aber es gibt keine.

Seit vielen Jahren ist er bei uns Stammgast, und er freut sich auf unsere Bands ebenso wie sich diese um einen Abend mit ihm reißen: am Di. "in the spirit of Django" mit dem Paul Fields Trio (P.F. geige, Martin Spitzer g, Harry Putz b), am Mi. sehr swingend mit dem Christian Plattner Quartett (CP cl&ts, Herbert Swoboda p, Martin Treml b, Walther Großrubatscher dm), am Do. für Feinspitze mit dem Markus Gaudriot Trio (M.G. p, Karol Hodas b und der Große Waldrubatscher dm), am Fr. goodmanesk mit dem Herbert Swoboda Quintett (HS cl, Heribert Kohlich p, Martin Spitzer g, Martin Treml b, Wolfgang Kendl dm) und Sa. traditioneller mit der Barrelhouse Jazzband (Franz Luttenberger co, Norbert Vas tb, Alfons Würzl cl&ss&voc, Humbert Augustynowicz p, Peter Bauer b, Horst Bichler dm.


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