Theater

Honig im Kopf


„Honig im Kopf“
Florian Battermann

„Weiß dein Opa noch, dass du seine Enkelin bist?“
„Das ist nicht wichtig, ich weiß, dass er mein Opa ist!“

Amandus Rosenbach ist an Alzheimer erkrankt. Nach dem Tod seiner geliebten Frau beginnt der langsame, aber unaufhaltsame Verfall des einst so lebenslustigen Mannes. Sohn Niko und Schwiegertochter Sarah sind zu bedauern. Beruflich gefordert, private Spannungen und nun sind sie auch noch mit dieser schwierigen Situation konfrontiert. Aber da ist ja noch Tilda, ihre Tochter, die sanft und geduldig versucht, ihrem heißgeliebten Opa ein glückliches Leben zu ermöglichen. Amandus ist bald nicht mehr in der Lage sich selbst zu versorgen, ein Missgeschick jagt das nächste. Ehe Schlimmeres passiert, holt Niko seinen Vater zu sich in die Familie. Amandus möchte sich als nützliches Mitglied der Familie erweisen, aber seine Krankheit lässt ihn immer wieder in aberwitzige Situationen stolpern. Die Nerven der Eheleute werden über alle Maßen strapaziert, allein Tilda sieht mit berührender Gelassenheit über Opas Eskapaden hinweg. An Sarahs Geburtstag eskaliert die Lage. Amandus hat sich „vertan“, irgendwie die falschen Knöpfe gedrückt und dann hat es gekracht! Sarah, einem Nervenzusammenbruch nahe, zieht zu ihrer Mutter. Niko sieht keinen anderen Weg, sein Vater muss ins Heim. Tilda ist entsetzt, Opa soll ins Heim! Nie und nimmer! Ihr Entschluss steht fest: Sie brennt mit ihm durch, nach Venedig, wo Oma und Opa glücklich waren…

Es spielen:
Opa: Pepe Flatz
Sohn: Wolfgang Klimmer
Schwiegertochter: Edith Lampert-Deuring
Enkelin: Lara Peer

Regie: Edi Muther, Bianca Fetz
Assistenz: Hermine Reiner


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