Neue Klassik

Hommage an Erik Satie


Erik Satie (1866 – 1925) gilt als einer der wichtigsten Väter der Moderne und der neueren Klaviermusik. Seine Vorstellungen von Musik gingen sehr weit: Musik solle im Raum sein wie Tisch, Stuhl oder Vorhang, war etwa seine Forderung. Und er realisierte die Vorstellungen in seiner Musique dʼameublement.

Er wandte sich gegen Virtuosität und einer musikalischen Kargheit zu. Und das besonders in seinen – geradezu minimalistischen – Klavierstücken und seinen Cabaret-Chansons, wie La Diva de lʼEmpire oder Je te veux. Mit seiner Klaviermusik wurde er zum geistigen Vater der französischen Gruppe der »Six«. Violetta Kowal singt einige der originellsten Chansons, Carol Morgan spielt Stücke aus den zwischen 1885 und 1925 entstandenen Klavierzyklen Saties. (Karlheinz Roschitz)

Ludions (1925), Trois Mélodies de 1886, Quatre Petites Mélodies (1920), Chansons de Cabaret et de Cafʼ Concʼ. Mit VIOLETTA KOWAL (Gesang) und CAROL MORGAN (Klavier)


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