World Music

Hiromi, Klavier, Edmar Castaneda, Harfe


Japan trifft Kolumbien in New York: Das Gipfeltreffen zweier technischer und musikalischer Supertalente konnte wohl nur in der Stadt entstehen, wo schnelles Tempo das gesellschaftliche, finanzielle und kulturelle Leben bestimmt. Im Falle der in Hamamatsu, Shizuoka geborenen Pianistin Hiromi führte der Weg nach New York über das Mekka der Jazz-Ausbildung, nämlich Berklee in Boston. Damals, 1999, hatte sie freilich bereits eine jahrelange Ausbildung hinter sich und war u.a. mit Chick Corea in Japan aufgetreten. Mit Corea, Stanley Clarke und anderen Jazz-Größen sollte sie bald auch CDs aufnehmen sowie Solo-Programme entwickeln. „Egal ob Jazz Festival, Rock Club oder klassischer Konzertsaal – Hiromi bringt überall eine ungeheure Energie mit“, lobte das Magazin Down Beat.

Edmar Castañeda, geboren in Bogotá, zog es ebenfalls in den 1990ern in die USA, um Jazz zu studieren. Bald verdiente er seine ersten Sporen als Support Act von Größen wie Paco de Lucia oder Diana Krall. Mehr als nur Gerücht ist es, dass der sympathische Tausendsassa den ihm nachfolgenden Stars fast schon die Show stahl. Jedenfalls streuen ihm prominente Jazzer Rosen über seinen Einfallsreichtum und natürlich die herausragende Technik. „Das Einzige, was er mit seiner Harfe nicht anstellte, war, sie in Flammen aufgehen zu lassen“, konstatierte dann noch das Wall Street Journal. Kein Wunder, dass er sein Instrument mittlerweile in einer speziellen Bauart für sich anfertigen lässt.


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