Vortrag

Hilfe oder geplante Armut?


Wie nachhaltig ist Entwicklungshilfe tatsächlich? Ist «Entwicklungszusammenarbeit» nur ein neuer Name für das kolonialistische Konzept der «Zivilisierung der Unzivilisierten» bzw. für die modernere Version, wonach der Süden die Probleme und der Norden die Lösung hat? Verdient »Hilfe», die nicht darauf aus ist, revolutionäre gesellschaftliche Transformationen in den betreffenden Ländern des Südens und global Prozesse zur Herstellung einer gerechten Weltordnung zu unterstützen, den Namen «Hilfe»? Zu diesen Fragen führt Moderator Ernst Schwager ein Gespräch mit KennerInnen der Szene: Margit Scherb (ADA-Mitarbeiterin im Ruhestand) und Gertrude Klaffenböck (FIAN-Aktivistin). Infos: www.ada.gv.at; www.fian.at

Zum Einstieg in die Diskussion zeigen wir einen kurzen Filmausschnitt: Weltjournal-Reporterin Julieta Rudich hat in Kenia afrikanische DenkerInnen besucht, die in der traditionellen Entwicklungshilfe die Wurzel von Abhängigkeit, Lethargie und Korruption sehen und stattdessen Eigenständigkeit sowie Wirtschaftsbeziehungen auf Augenhöhe fordern.


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