Theater

Hexenjagd


Arthur Miller schrieb „Hexenjagd“ zu Beginn der 50er Jahre unter dem Eindruck der McCarthy-Ära. Bigotterie, Verrat, Angst vor dem Fremden und religiöser Wahn bestimmen eine Gesellschaft, die ihre Werte verliert.

Die Angst geht um in Salem. Angst vor Hexerei, vor Dämonen, dem Teufel ... Dabei ist eigentlich nichts passiert: Pastor Parris hat eine Handvoll junger Mädchen, darunter seine Tochter Betty und seine Nichte Abigail, dabei erwischt, wie sie in einer Vollmondnacht mit der Sklavin Tituba merkwürdige Tänze im Wald vollführten.

Doch aus den pubertären Ritualen wird blutiger Ernst: denn Betty liegt seither ohnmächtig im Bett. Keiner weiß, was ihr fehlt, und schnell wird aus der Unwissenheit Hysterie.

Aus Angst vor Strafe bezichtigen die Mädchen wahllos Unschuldige, mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Und die bigotte Gesellschaft glaubt ihnen. Bald ist nichts mehr, wie es war: Jeder verdächtigt jeden, Beweise werden nicht gefordert, alte unausgetragene Konflikte verschärfen die Situation. In diesem aufgeheizten Klima genügt ein Gerücht, und ist ein Menschenleben nicht viel wert.

von Arthur Miller
Besetzung
John Proctor Martin Brunnemann
Elizabeth Proctor Sophie Hichert
Reverend Parris Harald Fröhlich
Reverend Hale Theo Helm
Danforth Olaf Salzer
Ann Putnam Susanne Wende
Rebecca Nurse Ute Hamm
Giles Corey Georg Reiter
Cheever / Willard Simon Ahlborn
Abigail Williams Kristina Kahlert
Mary Warren Alexandra Sagurna
Betty Parris Emily Schmeller
Mercy Lewis / Susanna Walcott Magdalena Oettl
Tituba Marena Weller

Regie Maya Fanke
Ausstattung Isabel Graf
Dramaturgie Christoph Batscheider
Licht Marcel Busa
Regieassistenz Ronja Brandt
Dauer 2:30 Stunden, 1 Pause


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