Führung

Hexen, Mörder, Henker – Justitia Viennensis



Die Führung durch die Wiener Kriminalgeschichte beginnt am Mahnmal gegen Faschismus, das drastisch zeigt, dass sich das Recht sehr wohl auch in den Dienst des Unrechts stellt.

Es geht weiter zum Lobkowitzplatz, einer ehemaligen Hinrichtungsstätte, wo 1408 ein Wiener Bürgermeister geköpft wurde - was die Augustinermönche im benachbarten Kloster sehr störte. Vorbei am Haus der größten Massenmörderin aller Zeiten geht es zu einem der Plätze, wo einst ein Pranger zum Vollzug von Ehrenstrafen stand, einer beliebten Volksbelustigung - außer für den Deliquenten.
Der Henker wohnte innerhalb der Stadtmauern im Gefängnisbau, seine Keller dienten jahrhundertelang der Folter. Von dort folgt man dem letzten Weg der armen Sünder vorbei am Steffl, wo sie Busse tun mussten. Die Hinrichtungen fanden bis 1700 am Hohen Markt statt. Weiter geht es zum Judenplatz, wo eine lateinische Inschrift davon erzählt, dass im Jahre 1421 die Wiener Juden zu Opfern der Justiz wurden, und schließlich zum Hexenhaus.

  • So., 13.10.2019

    14:00 - 16:00
  • Do., 17.10.2019

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  • So., 27.10.2019

    14:00 - 16:00
  • Fr., 08.11.2019

    14:00 - 16:00
  • So., 10.11.2019

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