Party · Elektronik

Heterocetera


Die eklektischen Club-Sounds von Lotic, Kablam und Why Be stellen Genregrenzen nicht nur in Frage, sondern gehen ganz aktiv gegen sie an.

Um das Berliner Club- und Labelkollektiv Janus hat sich in den letzten Jahren eine einzigartig heterogene und grenzenlos experimentierfreudige Szene von internationalen DJs und Producern elektronischer Musik geschart. Diesen neuen Berliner Sound treffend zu beschreiben, ist kaum möglich, so divers wird gearbeitet und kollaboriert. Schon innerhalb nur eines DJ-Sets sind Techno, R’n’B, Trance oder Popmusik gleichermaßen oder gar gleichzeitig möglich. Der CD-Player wird als Instrument begriffen, bis zu vier Klangquellen laufen parallel.

Die dystopischen, gar apokalyptischen Klänge des aus Houston, Texas, stammenden Produzenten Lotic sind auf seinen gefeierten Mixtapes und EPs sowie auf diversen Remixen, u. a. für die isländische Künstlerin Björk, zu hören. Die Schwedin Kablam zeichnet sich vor allem durch ihre Unvoreingenommenheit aus: Sie begreift den Club als Testfeld, manipuliert digitale Tracks, kontrastiert verschiedenste Stile und führt so die Elemente und Stimmungen im Raum zusammen. Experimentelle Klangcollagen liefert auch der in Korea geborene und in Dänemark aufgewachsene Why Be. Seine Sets sind hektisch, kathartisch, kompromisslos und, genau wie bei Lotic und Kablam, zwingend tanzbar.

feat. Lotic / Kablam / Why Be

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