Oper

Herzog Blaubarts Burg / Geistervariationen


Judith ist Herzog Blaubart aus Liebe in seine dunkle Burg gefolgt. In sieben verschlossenen Kammern vermutet sie ein Geheimnis und fordert von Blaubart die Schlüssel zu den Türen, die er ihr, eine nach der anderen, zögerlich öffnet. Immer tiefer dringt sie in dessen Welt, um schließlich in seiner dunklen Seele gefangen zu werden …

Aus Béla Balázs’ vom Symbolismus und von der Traumdeutung Sigmund Freuds inspiriertem poetischem Mysterienspiel lässt Béla Bartók ein musikalisches Psychogramm dieser bizarren Traumwelt entstehen. Ein Nachtgesang des Begehrens und Verlierens, ein wegweisendes Meisterwerk des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts.

Die einaktige Oper Herzog Blaubarts Burg von Béla Bartok wird für die Wiener Festwochen 2015 erstmals als Doppelabend mit den Geistervariationen von Robert Schumann aufgeführt, die dieser in melancholischer Resignation, kurz vor seinem Tod, vollendete. Erstmalig wird Andrea Breth in Wien Oper inszenieren.

Künstlerische Leitung und Besetzung

Herzog Blaubarts Burg

Musikalische Leitung Kent Nagano
Inszenierung Andrea Breth
Bühne Martin Zehetgruber
Kostüme Eva Dessecker
Licht Alexander Koppelmann

Herzog Blaubart Gabor Bretz
Judith Nora Gubisch
Orchester Gustav Mahler Jugendorchester

Geistervariationen (Thema mit Variationen in Es-Dur für Klavier)

Inszenierung Andrea Breth
Klavier Elisabeth Leonskaja (19., 21., 23. Juni), Markus Hinterhäuser (25. Juni)


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