Vortrag

Herr Ostrowski sucht die Ekstase und den Rausch


ausch und Ekstase: Schauspieler Michael Ostrowski spricht an der Uni Graz über menschliche Exzesse
Blutgier, Liebeswahn oder halluzinogene Drogen: Ausnahmezustände können viele Ursachen haben. Als Quell des Glücks oder Wurzel allen Übels gleichermaßen bezeichnet, ist die Geschichte voll von Dokumentationen menschlicher Rauschzustände. Eine Ringvorlesung an der Karl-Franzens-Universität führt seit Semesterbeginn neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus verschiedenen Forschungs- und Lebensbereichen zu diesem Thema zusammen. Am 2. Dezember 2014 lotsen die OrganisatorInnen Ass.-Prof. Dr. Johannes Gießauf und Dr. Andrea Penz einen besonderen Gast an die Uni Graz: Schauspieler und Autor Michael Ostrowski sucht – in Anlehnung an seine erfolgreiche Fernsehsendung „Herr Ostrowski sucht das Glück“ – bei freiem Eintritt die Ekstase und den Rausch.

Ostrowski war für die Idee eines Gastvortrags schnell zu begeistern: „Ich habe mich immer schon gefragt, wie man die Suche nach Ekstase und Rausch auch für andere erfahrbar machen kann, da es sich ja um nichts Theoretisches, sondern um eine sehr persönliche, körperliche Sache handelt. Ich hoffe, diese existentielle Frage in meinem Vortag beantworten zu können“, freut sich der Schauspieler auf seinen Uni-Auftritt am 2. Dezember. Noch bis Ende Jänner 2015 wirft die Ringvorlesung Licht auf die psychologischen Rahmenbedingungen für Rausch und Ekstase, analysiert den pharmakologischen Hintergrund von Drogen oder zeichnet den Weg der Derwische nach. Sie ist – nach „Im Bett mit der Macht“, „Liebeslust und Ehefrust“ und „Das Tier und wir“ – bereits die vierte Zusammenarbeit der beiden HistorikerInnen Johannes Gießauf und Andrea Penz, die sich in ihren Ringvorlesungen Themenkomplexen abseits der konventionellen akademischen Forschungstradition widmen.


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