Vortrag

Hermeneia. Perspektiven der Heidegger-Interpretation


Unter der Leitung von Helmuth Vetter versucht die Jahrestagung der Martin-Heidegger Gesellschaft den Blick für unterschiedliche Heidegger-Interpretationen zu öffnen. Sie beginnt mit der für Heidegger zentralen Gottesfrage (Ingeborg Schüßler), seiner theologischen Herkunft (Istvan Feher) und seinem Verhältnis zur mittelalterlichen Philosophie und Theologie (Günther Pöltner). Die Debatte um seinen Denkweg (Damit Barbaric) erhält nach der „Kehre“ durch die Schwarzen Hefte eine Zuspitzung – wie Kritiker meinen, mit Einfluss auf das Spätwerk (Klaus Neugebauer, Rosa Marafioti, Francesco Cataneo, Reinhard Mehring, Rainer Thurnher, Hansjörg Reck). Wieweit dies zutrifft, ist Thema der Referate zur Daseinsanalyse, zu Parmenides (Hans-Christian Günther, Alfred Dunshirn), zur Literaturwissenschaft (Alina Noveanu) und zu Heideggers Nachlass (Ulrich von Bülow).
Helmuth Vetter ist emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Wien; seit 2015 Vorsitzender der Martin-Heidegger-Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Phänomenologie.


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