Kunstausstellung

Hermann Nitsch


Als erstes Museum widmet sich die Albertina Hermann Nitschs Schüttbildern: Mal wird die Farbe flüssig, mal pastos aufgetragen, mal mit dem Pinsel, mal geschüttet oder gespritzt oder mit der bloßen Hand verschmiert.

Die Schau zeigt die Entwicklung seines Werks von den frühen 1960er Jahren bis heute und demonstriert auf beeindruckende Weise die Bedeutung des österreichischen Künstlers.

Für Hermann Nitsch stellt die Malerei eine der Disziplinen seines Orgien Mysterien Theaters dar. Sie ist zutiefst in Aktionismus, Performance, in der Multimedialität verankert. Die Malerei ist der Ursprung der Aktionen und zugleich deren Ergebnis. Mit der Ausstellung NITSCH. Räume aus Farbe sollen nun Nitschs Bilder in der ALBERTINA erstmals nicht als Teil eines größeren Ganzen, sondern als Malerei für sich betrachtet werden.

Nitschs Malerei sprengt die Dimensionen des Tafelbilds, erobert flächendeckend die Wand und greift als umfassende Installation in den Raum ein. Die Ausstellung zeigt einen Künstler, der seine Malerei seit den 1960er Jahren kontinuierlich weitergedacht und für jede Malaktion, jede Gruppe an Werken eine eigene spezifische Herangehensweise entwickelt hat, deren Resultate nun als Farbräume und Schüttinstallationen begehbar und erfahrbar sind.


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