Kunstausstellung

Hermann Kremsmayer und Andrea Bischoff


Hermann Kremsmayer ist Maler, durch dessen Werke sich Karl-Markus Gauß für Texte inspirieren ließ. Sowohl die Texte, wie die Bilder sind Teil der Präsentation.

Hermann Kremsmayer zeigt 25 Bilder auf Karton 140 X 100 cm, auf jedem ist eine andere Figur in anderer Haltung zu sehen. Jedes Bild des Zyklus ist auf alle anderen bezogen und steht doch für sich allein. Das haben die Bilder mit ihrem Sujet, den Figuren, gemeinsam: Diese gehören, wenn man so will, alle derselben Familie an, die da womöglich Menschheit heißt, und sind doch lauter Einzelne, oder sogar Vereinzelte, die sich zu behaupten haben. KM Gauß stellt dazu sieben Fragen und beantwortet sie provisorisch.

So bevölkern Menschen die emotionalen Farbräume der Bilder als Bühne. Sie entstehen in Malsitzungen mit Modellen, Ateliernachbarn und Freunden, bei denen Nähe und Präsenz der unterschiedlichen Körpersprachen in die Bilder fließen. Dagewesene-eine Form des Erinnerns.

Dabei tritt Kremsmayer in einen Dialog mit der vorangegangenen Kunstgeschichte. Malerei, die von den prägenden Gegensätzen der Kunst des 20. Jahrhunderts gelöst scheint, Abstraktes mit Figurativem fusioniert, sowie einen malerischen Raum öffnet ̶ jenseits der Vorstellungswelt des vergangenen Jahrhunderts.

Kremsmayer, 1954 in Salzburg geboren ist ein europäischer Künstler aus Wien.
Wanderjahre, monate-und jahreweise durch Städte in Europa wie den USA. Von den Orten seiner mehrjährigen Studienaufenthalte ist Barcelona hervorzuheben, wo er unter anderem auf die Künstler Hernández Pijuan und Antoni Tàpies trifft.
2012 Bezug eines Ateliers im ehemaligen Gelände einer Brotfabrik im Stadtteil
Favoriten in Wien.
www.kremsmayer.at

Karl Markus Gauß, geboren 1954 in Salzburg, lebt als Essayist, Kritiker und Herausgeber der Zeitschrift „Literatur und Kritik“ ebendort.

Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag und Feiertag nachmittags (14:00 – 18:00 Uhr)


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