Kunstausstellung

Herbert Ploberger. Im Spannungsfeld zwischen bildender und angewandter Kunst


Der Maler Herbert Ploberger (Wels 1902 - München 1977) hat einen festen Platz in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Seine Stillleben und Selbstporträts haben ihn zu einem der bekanntesten österreichischen Vertreter der Neuen Sachlichkeit gemacht.

Das Lebenswerk des vielseitigen Künstlers umspannt jedoch wesentlich mehr als die einzigartigen neusachlichen Werke, denn Ploberger war nicht nur bildender, sondern auch angewandter Künstler. Als Kostüm- und Bühnenbildner für Theater, Film und Fernsehen lebte er in Linz, Wien, Berlin, Hamburg und München. Seine Bühnen- und Kostümbilder, bisher praktisch unbekannt, werden in der Ausstellung in einer größeren Auswahl zu sehen sein, um Ploberger erstmals auch als angewandten Künstler zu würdigen.
Als eigener Teil der Präsentation werden außerdem Plobergers Berliner Antikriegsbilder gezeigt, womit sich der Blick auf sein Gesamtwerk erschließt. Neben den bekannten neusachlichen Gemälden und Graphiken des Künstlers können in der Ausstellung erstmals mehrere erst in den letzten Jahren wiederentdeckte Gemälde präsentiert werden.


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