Literatur · Theater

Helmut Wiesner - Die letzten Tage der Menschheit


Helmut Wiesner und seine Kollegen bringen Ausschnitte aus dem berühmten Werk von Karl Kraus in einer szenischen Lesung in unsere Bibliothek. Es erwartet uns ein sprachlich genussvoller Abend im Rahmen der Buchwoche „Österreich Liest“!

Karl Kraus schildert in seiner Tragödie „Die letzten Tage der Menschheit“ die schrecklichsten und groteskesten Szenen während des 1. Weltkrieges als „Operettenfiguren die Tragödien der Menschheit spielten“ . Karl Kraus schreibt im Vorwort : „Die unwahrscheinlichsten Taten, die hier aufgeschrieben sind, sind wirklich geschehen. Die grellsten Erfindungen sind Zitate.“ Die vollständige Aufführung des Werkes würde ungefähr 10 Theaterabende beanspruchen. Die 1 ½ stündige Lesung stellt einige der markantesten Szenen vor.

Gabriela Hütter, Helga Illich, Dieter Hofinger und Helmut Wiesner – sind Schauspieler des Theaters GRUPPE 80.
Das Theater in der Gumpendorferstraße war von 1980 bis 2005 eine der rennomiertesten Mittelbühnen von Wien, das sich besonders der Österreichischen Literatur verpflichtet gefühlt hat. Die Aufführungen der Stücke von Nestroy, Raimund, Grillparzer, Horvath, Handke, Thomas Bernhard, Ernst Jandl, aber auch Duras und Fleisser wurden allgemein bejubelt.

Seit 2014 wird von der ehemaligen GRUPPE 80 im Wiener Gasthaus Lechner mit riesigem Erfolg der „Lumpazivagabundus“ von Johann Nestroy gespielt.


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