Kabarett

Helmut Tschellnig - Zauberwort: Helmut


Wenn eine Minderheit an der Macht ist, dann hat die Demokratie spielfrei. Die Minderheit zählt fast sechs Jahre, die Mehrheit – wiederum fast – zehn Mal so viel. Was der Mehrheit auch nichts hilft.

Der Kabaretteur Helmut Tschellnig ist in seinem neuen Stück „Zauberwort: Helmut“ am Tage bekennender Machomann und praktizierender Berufsjugendlicher. Danach darf er, wenn er brav war, als Erziehungsbeteiligter Barbiehäuser einrichten, an den Abenteuern der Prinzessin Lillifee teilnehmen und sich vom Kind seiner Freundin beim Uno-Spiel in die Pfanne hauen lassen.

Er tut das übrigens gern, ist gern Reitpferd und In-den-Kindergarten-Träger, verliert mit Lust, weil er weiß: Man bringt den Kindern alles bei, außer natürlich Würde. Im Gegenzug bekommt er Unterricht in Sachen Leichtfertigkeit und lernt, was wichtig ist und was nicht, kein schlechter Tausch. Wenn er einmal in Gefahr gerät, das eine zu predigen, aber das andere zu tun, dann stellt sich das Kind vor ihm auf und räumt ihm das Erwachsene ab: „Hömal, ich kenn‘ alle deine Schmäh!“


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