Literatur · Theater

Helmut Brandstätter: Kurz & Kickl - Ihr Spiel mit Macht und Angst


„Es begann mit heiligen Schwüren und endete mit düsteren Drohungen“. So fasst Ex-Kurier-Herausgeber Helmut Brandstätter die 17 Monate der Regierung Kurz zusammen.

Bundeskanzler Sebastian Kurz und sein Vize Heinz-Christian Strache wollten zwei Legislaturperioden gemeinsam regieren. Und „nicht streiten“. Dabei war von Anfang an klar, dass die FPÖ den Staat von Grund auf verändern und Kurz vor allem formal an der Macht sein wollte. Herbert Kickl wollte dabei unbedingt Innenminister werden, um aus der Republik Österreich einen autoritären Staat zu machen. Und Sebastian Kurz und seine ÖVP schauten so lange zu, bis sie sich selbst von Kickl bedroht fühlten. Das Ibiza-Video war eine willkommene Gelegenheit, den Innenminister zu entlassen.

„Wir haben die Demokratie geschenkt bekommen, meine Generation hat weder Krieg noch die schwierige Zeit nach dem Krieg erlebt, wir sind die Glücklichsten, die hier je gelebt haben. Aus Dankbarkeit dafür fühle ich mich verpflichtet, alles dafür zu tun, damit Demokratie und Rechtsstaat erhalten bleiben. Das war die Motivation, dieses Buch zu schreiben." - Helmut Brandstätter.


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