Jazz · Wienerlied

Heli Deinboek / Gurus Sraml Kvatet


Tiefschwarzer Nestroy-Poet mit unromantischen Texten und groovigen Gitarrenriffs sowie traditionelles Wienerlied in orientalischer Panier, oder wie der G’lernte Wiener sagt: A Wööd Musi.

Heli Deinboek, tiefschwarzer Nestroy-Poet und bekennender Rosen-Hasser, darf bei Wien im Rosenstolz mitpflücken. Rosen-Hasser erstens, weil seine Songs selten was durch die Blume sagen. Zweitens, weil ihnen jeder Duft nach lieblichem Austropop total abgeht. Denn eigentlich bestehen sie nur aus Dornen und ziemlich unromantischen Texten und Gitarrenriffs. „Wenn die Neurosen blüh‘n“ ist trotzdem im Programm! Am Kontrabass sorgt die charismatische Karin Daym für Countryblues-Feeling. Heli Deinboeks Solo am Spittelberg ist übrigens auch ein böse groovendes Aviso für seine Spittelberg-Bandpremiere im Juli 2020.

Dass Wien ein Schmelztiegel der Nationen ist, zeigt das Gurus Šrâmł Kvațet wieder aufs Neue. Die typische Schrammelbesetzung wird durch Bouzouki und Kamantsche erweitert und lässt dabei die Heimat der Musiker miteinfließen. So präsentiert das Trio alte Wienerlieder wie Ferdinand Raimunds „Hobellied“ als auch neue Klassiker des Kollegium Kalksburg oder der Strottern. Weltmusik at it‘s best!


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