Jazz · Diverse Musik

Helbock/Raab & Auer/Bakanic/Temmel


Neben Eigenkomponiertem unterzogen der Trompeter Lorenz Raab und der Pianist David Helbock Stücke von Henry Purcell, Franz Schubert und Prince unorthodoxen Neudeutungen.

Helbock/Raab
„What’s next? I don’t know!“ – Der Titel ihrer 2014 erschienenen CD ist Programm: Denn der in Wien lebende oberösterreichische Trompeter und der in Berlin sesshafte Vorarlberger Pianist folgen bei ihren Konzerten keiner festgelegten Dramaturgie. Die Wahl der Stücke erfolgt im Moment. Und so überraschen der 42-jährige Trompeten-Virtuose und der 33-jährige Shootingstar unter den Pianisten die Zuhörerschaft wie auch sich selbst mit lyrischen Klangtableaus, in denen der Blechbläser seine melodischen Qualitäten voll ausspielen kann, wie auch mit Momenten hochenergetischer Dichte, in denen sich das Klavier in einen antriebsstarken Rhythmusmotor verwandelt. Unkalkulierbar und doch einer inneren Logik folgend. Sinnlich und abstrakt, virtuos und präzise. Improvisierte Duo-Musik auf den Punkt gebracht.

Auer/Bakanic/Temmel
Bassklarinette, Akkordeon und Gitarre – drei Instrumente mit virtuosen Spielern, die bereits auf einige Preise zurückblicken können, wie z. B. den „Austrian Jazz Newcomer“ (Hans-Koller-Preis) oder den „Rising Star“ (Downbeat Magazine). Diese Virtuosität fließt weniger vordergründig als sehr spielerisch in die Musik. Die Musiker spielen vorwiegend Eigenkompositionen, die wie argentinische Tangowerke, amerikanische Pop-Hits und Musik aus den Balkanregionen klingen, und manchmal auch Lieder des österreichischen Komponisten Franz Schubert (kombiniert mit Jazzelementen) – all dies ergibt ein reichhaltiges Repertoire, das durch viel Spielwitz und den nötigen Groove begeistert.

Helbock/Raab
David Helbock: piano
Lorenz Raab: trumpet

Auer/Bakanic/Temmel
Christoph Pepe Auer: clarinets, saxophones
Christian Bakanic: accordion
Manfred Temmel: guitar

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