Kabarett

Heinrich Walcher


Ein sentimental-klangvoller Musikabend.

Heinrich Walcher ist ein österreichischer Maler und Musiker. Er erlangte zur Zeit des Austropops mit seinem Lied "Gummizwerg", der wochenlang die österreichische Hitparade anführte, einen großen Bekanntheitsgrad. Dass es in dem Song um Drogengebrauch ging, bekamen die wenigsten mit. Darauf folgten weitere Hits wie "Luise", "Erdbeere, Zitrone und Haselnuss".

Heinrich Walcher maturierte am Gymnasium in Wien, Albertgasse und begann anschließend ein Medizinstudium, das er aber abbrach um 1968 sein Studium an der Akademie für angewandte Kunst Wien bei Prof. Wolfgang Hutter Wolfgang Hutter zu beginnen. 1972 beendete er das Studium und erhielt als Jahrgangsbester den "Preis der Akademie". Es war die Zeit der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus" mit Vertretern wie Hutter, Fuchs, Arik Brauer, der zu Beginn seiner Karriere als Maler auch seinen Stil prägte.

Es war aber auch die Zeit des Austropops und Heinrich Walcher gelang mit seinem Lied "Gummizwerg" ein Hit, der wochenlang die österreichische Hitparade anführte. Dass es in dem Song um Drogengebrauch ging, bekamen die wenigsten mit. Darauf folgten weitere Hits wie "Luise", "Erdbeere, Zitrone und Haselnuss". Walcher hat zwar in den Folgejahren mehr als hundert Lieder geschrieben und komponiert; sein künstlerischer Fokus lag ab immer in der bildenden Kunst. Um sich wieder mehr der Malkunst zu widmen, zog er sich schließlich aus der Musik zurück.

Heinrich Walcher übersiedelte 1977 nach Kärnten und widmete sich voll der Malerei. Lieder schreiben und komponieren trat in den Hintergrund und ist künstlerischer Ausgleich geworden. Seit 1999 lebt Walcher wieder als freischaffender Maler in Berndorf (seit 2001) und Wien.
http://www.heinrich-walcher.com/


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