Theater

Heinrich der Fünfte


In diesem rasant erzählten Stück werden Sandburgen gebaut und wieder vernichtet. Die Weltpolitik wird zum Kinderspiel. Jeder beharrt auf seinem Recht und will sich gegen das Rad der Geschichte wehren. Der Erzähler beharrt jedoch auf seinen Fortgang der Ereignisse: er weiß, wohin Rechthaberei und Zerstörungswut führen können.

Seit Heinrich der Fünfte König von England geworden ist, benimmt er sich wie ein braver Junge. Er tut viel für sein Land und geht jeden Sonntag in die Kirche. Doch der junge König hat ein Problem: seine Burg ist kaputt. Die Heizung ist kaputt, der Wasserhahn tropft und es regnet ins Schlafzimmer. Und er hat kein Geld, um dies zu reparieren. Also muss sich Heinrich etwas einfallen lassen.

Ein Blick ins Buch der Geschichte verrät ihm: Frankreich hat irgendwann einmal zu England gehört. Und die Franzosen, die haben Geld! Und eine schöne Prinzessin: Katharina von Frankreich. Nur heiratet die leider nicht Heinrich den Fünften, sondern einen entfernten Cousin. Heinrich gibt sich aber so schnell nicht geschlagen: mit seinen Soldaten bringt er Krieg, Feuer und Vernichtung über das Land. Und zerstört dabei auch die Burg der Franzosen.

Ignace Cornelissen erzählt mit Sprachwitz und vielen Wortgefechten Shakespeares berühmtes Königsdrama „Heinrich V." für die Jüngsten. Ein Theaterereignis über zwei eigenwillige Königskinder, die sich am Schlachtfeld der Geschichte ein unerbittliches Duell liefern, bevor sie sich wirklich begegnen und Frieden schließen können.

Autor: Ignace Cornelissen | Regie: Frank Panhans | Ausstattung: Vanessa Achilles-Broutin | DarstellerInnen: Studierende des Studiengangs Schauspiel der Konservatorium Wien Privatuniversität


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