Theater

Heimliche Ängste


Eine Komödie von Alan Ayckbourn

„Eine Komödie in Moll ... komisch, anrührend und absolut hinreißend ... ein außergewöhnlich kluges, sensibles und wahrhaftiges Porträt urbaner Einsamkeit.“ (The New York Times)

Heimliche Ängste ist wahrscheinlich das ungewöhnlichste und „bisher eindringlichste unter Alan Ayckbourns jüngeren Stücken“ (The Guardian): In 54 Short Cuts, manchmal nur wortlosen Vignetten, begleitet es sechs Personen auf der Suche nach einem Leben. Vor einem halben Jahr wurde Dan unehrenhaft aus der Armee entlassen und ist seither arbeitslos. Eine Belastung, auch für seine geschäftige Verlobte Nicola, mit der er zusammenziehen will. Doch während Nicola mit Hilfe ihres Maklers Stewart eine Wohnung nach der anderen besichtigt, lässt sich Dan in seiner Lieblingsbar volllaufen und klagt Ambrose, dem schwermütigen Barmann, sein Leid. Ambrose sorgt sich derweil um seinen demenzkranken Vater, dessen Ausfälle schon diverse Pflegekräfte vergrault haben.

Ehrenamtlich kümmert sich derzeit Stewarts bibelfeste Maklerkollegin Charlotte um ihn, die in ihrer Freizeit Pornos dreht, mit sich in der Hauptrolle. Als Stewart unvorbereitet eins ihrer Videos sieht, kann er es kaum fassen. Peinlich, dass seine Schwester Imogen ihn dabei ertappt. Was Stewart nicht weiß: Statt, wie sie sagt, abends ihre Freundinnen zu treffen, antwortet Imogen auf Kontaktanzeigen und lernt so Dan kennen, der sich und Nicola eine Auszeit gönnt ...

Mit: Katrin Ebner, Katja Michelitsch-Fiala, Petra Pauritsch, Alfred Haidacher, Christian Krall, Bernd Sračnik
Bühne: Alfred Haidacher
Technik: Andreas Thaler, Christoph Sorin, Peter Spall
Regieassistenz: Daria Haidacher
Kostüme und Regie: Eva Weutz


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