Pop / Rock

Heat, Travellin Jack, Joy, Death Alley


Roadtrip To Outta Space

Dicker, hol die Fransenjacke und die Röhrenjeans raus, denn wir müssen mit der Mofa nach Berlin: Ab sofort gibt es - neben Kadavar - noch diese Jungs hier, die den Rock können! Heat sind nicht nur die Kumples und Arbeitskollegen (Richard ist der Live-Mischer bei Kadavar) der bärtigen Drei, sondern auch eine unverschämte weitere Rockmaschine aus der Hauptstadt!

Mit “Labyrinth” kommt im August der zweiten Longplayer der fünf Wahlberliner und das Ding hat es wirklich in sich. Was sich bei „Old Sparky“, vor anderthalb Jahren auf Electric Magic veröffentlicht, schon offenbarte, nämlich welch Juwel hier gereift war, wurde über die letzten Monate zu einem dicken Klunker juweliert! Bling Bling im Retro-Look. Schon der exzellente, mit Blues gespickte, 70s Rock des Debuts, versetzte die internationale Szene in freudige Erregung und erreichte durchweg positive Kritiken.

Auf dem neuen Longplayer ist der Blues-Faktor des ersten Albums etwas in den Hintergrund gedrängt und ein leicht “schäbiger” 70er UK-NWOBHM-Rock-Einschlag mehr herausgekitzelt worden! Leute mit 70er-Fetisch kommen voll auf ihre Kosten – die Songs sind gespickt mit staubtrockenen 100%igen analogen Twin- Leads, Vocalparts die man nicht mehr aus dem Ohr bekommt (genialer Sänger!) und deutlich schiebenden und nach vorne preschenden Drum-Parts. Diverse Zitate können gefunden werden und das gutebei der Sache ist, das Heat keineswegs die Xte Black Sabbath-Gedächtnis-Band sind. Man findet mehr Einflüsse – denkt an den Hard- und Progrock der ersten Scorpions Platten (da wo die Jungs noch geil waren), fügt ein bisschen Hippietum von Witchcraft, und eine dicke Prise Steppenwolf und Wishbone Ash hinzu! Unterm Strich gibt es dann das Best-Of-All-Rock-Worlds in Personalunion – supercatchy und melodisch, mit einem enormen Ohrwurmpotential.

Glitter is bigger than satan! This band has come to keep you rocking!
Travelin Jack is a Hard Rock Band from Berlin that is mostly inspired by Rock Music of the 70s, such as Slade, AC/DC, Deep Purple and UFO, with a profound love for glitter and high power performances. So you better lean back, relax and open your ears! This is the new Rock'n'Roll sensation.

Joy:
Freak-Psychedelic-Heavy-Folk-Blues-Acid-Jams aus San Diego.

Motörhead sind ganz klar im Spiel, aber auch die MC5 ("a kick ass new take on old school Rock‘n‘Roll") und röhrender 70s Proto-Metal und Hardrock (Sabbath, Pentagram, The Nuge, etc.) sorgen für eine gewisse Ausgewogenheit. Kein Wunder, handelt es sich bei Death Alley doch um das neue Steckenpferd von ehemaligen Mitgliedern von The Devil‘s Blood! „Death Alley blasts non-stop, full-throttle, fast-n-furious rock action that flies a giant middle finger in the face of poseur posturing.“
deathalleyband.tumblr.com


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