Pop / Rock

Hearts Hearts



War ihr Debüt "Young" von elektronischen Balladen geprägt und Anlass, die Band in Stilnähe von Größen wie Radiohead und Alt-J zu diskutieren, so besticht Hearts Hearts auf "Goods / Gods" durch musikalischen Wandel.

Die Band liefert ein zweites Album voll kompositorischer Klarheit und Reife und überrascht mit seinem Nahverhältnis zum Pop.

Der Erstling ist ein ungewöhnlich reifes, ein schillerndes Album voller kleiner 4-Minuten- Symphonien, die elektronisch sind, ohne den analogen Boden zu verlassen. In den Songs verbinden sich die sanfte Präsenz von David Österles Stimme, unaufdringlich verspielte Drums (Johannes Mandorfer) und das Cello (Christina Ruf) , das der Musik eine fast sakrale Note gibt. Die elektronischen Elemente (Peter Paul Aufreiter), die traumwandlerischen Samples sind überall vorhanden, drängen sich aber nie unangenehm in den Vordergrund. Young ist, man darf es sagen, ein verdammt famoser Erstling. Nun folgt endlich Album Nummer Zwei - man darf auf "Goods / Gods" gespannt sein.