Kunstausstellung

Haydn explosiv


Haydn explosiv - die erfolgreiche Ausstellung aus dem Haydnjahr - wird fortgesetzt. Mit vielen neuen Exponaten und Leihgaben kann der Besucher die fantastische Opernwelt des 18. Jahrhunderts entdecken. Kuratiert von Herbert Lachmayer, Da Ponte Research Centre Vienna.

In der mittlerweile seit 2009 laufenden Ausstellung Haydn Explosiv begegnen dem Besucher im Eisenstädter Schloss neben Exponaten aus den letzten drei Jahren, die etwa die Bedeutung Haydns als Pionier des Notendrucks - den er mitbegründete – veranschaulichen oder die seine internationalen Erfolg und Anerkennung in Paris und vor allem in London dokumentieren 2013 auch wieder neue Ausstellungsobjekte, die von der Musiktradition und Musikpflege am Esterházy Hof in Eisenstadt zeugen.

So ist unter den gezeigten Musikinstrumenten vor allem der wieder ausgestellte Hammerflügel aus der Wiener Werkstatt von Matthias Müller hervorzuheben, der einst im Salon der Fürstin Maria Josepha Hermenegilde stand. Sie war eine große Förderin von Joseph Haydn, schätzte ihn sehr und musizierte gerne selbst auf ihrem Fortepiano.

Doch auch die Musikkultur der Esterházy nach Haydn ist Thema und so werden auch dessen Nachfolger Luigi Cherubini und Johann Nepomuk Hummel anhand von Exponaten in die Ausstellung Haydn Explosiv eingebunden. Von Hummels Hand ist z.B. die Kantate „Endimione e Diana“ zu sehen, die er anlässlich der Hochzeit von Prinzessin Leopoldine Esterházy mit Fürst Moritz von Liechtenstein 1806 komponierte und die das weltweit einzige erhaltene handschriftliche Original mit allen einzeln angeführten Stimmen darstellt.


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